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Tolle Fotocollagen selber gestalten

Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass eine Fotocollage aus rechteckigen, schön nebeneinander aufgeklebten Bildern bestehen soll. Das Wort Collage definiert lediglich eine Komposition aus verschiedenen Bildern. Dabei kann man sich in alle möglichen Richtungen frei kreativ austoben! Die Fotos in Formen schneiden, Farben benutzen, Schriften und was auch immer sonst noch einfällt.

Obwohl man dem kreativen Prozess keine Grenzen setzen muss, gibt es bei Farben gewisse Dinge, die wissenswert sind, wenn man selber eine Fotocollage erstellen möchte.

Farben, deren Wirkung und Harmonie

Jede Farbe löst in unserem Hirn etwas anderes aus, so können bestimmte Farben zwar schön sein, aber dennoch nicht geeignet, um damit einen Raum zu schmücken. Man sollte darauf achten, welche Stimmung durch die Farbe erzeugt wird. Weiters außerdem auch, welche man kombinieren kann und welche lieber nicht.

Anregende, lebensfrohe, den Geist „aufweckende“ Farben sind Gelb, Orange und Rot. Wobei zu viel Rot Unruhe im Gehirn auslösen kann und daher sparsam verwendet werden soll. Rot ist also mehr ein Eyecatcher und keine Grundfarbe für eine Collage. Orange wirkt gemütsaufhellend und gemütlich. Gelb wirkt lebensfroh und lässt außerdem kleinere Räume größer wirken.

Grün, blau, violett und pink wirken alle besänftigend und entspannend auf das menschliche Hirn. Sie springen einem aber dennoch ins Auge und können ein Kunstwerk zu etwas Besonderem machen. Auch blau lässt Kleines größer wirken.

Als Kombinationsfarbe ist weiß in jedem Fall perfekt geeignet. Es hebt andere Dinge hervor und bringt Stabilität und Ordnung in ein Bild. Das ist besonders bei Collagen gut, da diese schnell einmal sehr chaotisch wirken können, wenn zu viele Farben aufeinandertreffen. Hell- bis Mittelgrau ist ebenfalls eine sehr harmonierende Farbe. Braun wirkt beruhigend und kann ebenfalls eingesetzt werden, kann aber ein Bild auch rasch ein wenig altmodisch wirken lassen. Schwarz kann man dezent als Kombinationsfarbe einsetzen. Zu viel davon lässt etwas sehr schwer und düster wirken, daher Schwarz lieber mit Maßen benutzen.

Welche Formen eignen sich – welche nicht?

Auch Formen haben unterschiedliche Wirkungen. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass sich Formen, die sowohl horizontal als auch vertikal symmetrisch sind, sehr gut für Fotocollagen eignen. Formen, die das nicht sind, wie zum Beispiel ein Dreieck oder ein Pentagon, wirken unruhig und zu aufgeregt. Sie lenken den Blick vom Wesentlichen ab. Hingegen Formen wie Kreise, Quadrate und Hexagons wirken ausgeglichen und stabil. Sie eignen sich gut, um die verschiedenen Farben eine Collage etwas auszugleichen und Ruhe hineinzubringen.

Fotocollage

Tipp zum selber basteln einer Fotowand:

Egal wie sicher du dir mit der Anordnung deiner Bilder und Materialien bist, greif immer zu einem durchsichtig trocknenden Kleber. So kannst du erstens viel davon benutzen, ohne dass man es sieht. Und zweitens kannst du Fehler ganz einfach ausbessern, indem du etwas Neues darüber klebst und niemand wird es bemerken.

Geheimtipp Modulari

Falls du mal keine Lust hast, dir selber die Finger klebrig zu machen, gibt es eine praktische Alternative: Die Internetseite Modulari.com/de

Hier kannst du dir ganz einfach online deine Fotowand erstellen aus Fotos, Farben und Schriften. Diese wird dann innerhalb von 2-3 Tagen angefertigt und an dich versandt. Das Besondere an ihnen ist, dass sie mit einem Magnetsystem befestigt werden. So kannst du die Anordnung jederzeit nach Belieben verändern. Die einzelnen Elemente der Modulari Collagen gibt es in verschiedenen Formen: Kreisen, Hexagons und Quadraten. Bei dem Material kann man zwischen Aluminium, Forex und Plexiglas wählen. Zusätzlich gibt es noch Elemente aus Kork, Spiegel und Eijffinger-Tapete, die einem sofort ins Auge springen, ohne aufdringlich zu wirken.

Also worauf wartest du noch? Ran an die Collage!

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